Europa – Ein Unternehmen wächst zusammen



1. Prioritäten des Projektes
Die Gründung eines Unternehmens, hier einer transnationalen Übungsfirma, bedarf der Grundkenntnisse über die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen und den Mut zum Wagnis des Gründers. Des Weiteren hat jedes Unternehmen auch eine soziale, gesellschaftliche Aufgabe zu übernehmen. Dieses Projekt will den teilnehmenden Schülern eine Basis vermitteln und sie für unternehmerisches Handeln motivieren (Standortfrage, Unternehmensgegenstand und Eigeninitiative). Die Suche nach und der Umgang mit den sächlichen und personellen Produktionsfaktoren (Ressourcen) erfordert Sensibilität und unternehmerisches Geschick. Es ist eine gesellschaftliche und umweltpolitische Herausforderung (unternehmerisches Denken und soziales Unternehmertum).

Die Schüler werden nicht nur in der Rolle des Unternehmers sein, sondern im zweiten Schritt in die Rolle des Arbeitnehmers treten. Sie sollen die Sichtweise beider Seiten kennenlernen und erkennen, in welcher Position sie ihre Fähigkeiten/berufliche Zukunft sehen.

Sie werden Dokumente erstellen um ihre Unternehmung auf dem europäischen Markt ein zu führen, dazu benötigen sie entsprechende ICT – Techniken. Sie werden die Bedeutung der digitalen Informationswirtschaft erfahren, wenn sie mit ihren europäischen Partnern räumliche Distanzen zu überwinden haben. Das wird sie motivieren, neue Programme zu erlernen. Ferner wird das Bewusstsein geschärft, auch weniger häufig gesprochene Fremdsprachen zu erlernen (die Sprachen der Projektpartner insbesondere Deutsch), denn diese können die Arbeitsplatzsuche erleichtern (Querschnittskompetenzen).

Mut etwas zu unternehmen brauchen auch diejenigen, die ihre Heimat verlassen, um an einem anderen Ort ihren Lebensunterhalt zu finden oder dazu beitragen mittels einer Unternehmensgründung neue Arbeitsplätze in einem strukturschwächeren Gebiet zu schaffen. Neben den Sprachproblemen werden auch die vorhandenen Vorurteile Schwierigkeiten bereiten können bei der Eingliederung. Diese Problematik wird im Projekt ebenfalls thematisiert.

Dieses Projekt will zur Entwicklung eines Europäischen Raumes der Kompetenzen und Qualifikationen beitragen, sowohl auf der Lehrer- als auch auf der Schülerseite. Europa wächst zusammen im wirtschaftlichen Bereich durch Unternehmensgründungen und berufliche Migration, im schulischen Bereich durch die Öffnung und Vernetzung der Schulen untereinander zum Zwecke des Austausches von neuen und  innovativen Methoden, die sich thematisch an realen Situationen und Gegebenheiten orientieren und vor Allem im persönlichen Austausch von Erfahrungen. 

    

2. Zusammenfassung des Projektes

Globalisierung ist ein Thema, das an allen europäischen Schulen zum Unterrichtsinhalt gehört. Unternehmen arbeiten auf vielfältige Weise zusammen. Dieses Projekt will dieses unternehmerische Zusammenwachsen problematisieren, anhand eines situationsbezogenen Planspieles. Eine Transnationale Übungsfirma soll entstehen. Die Akteure sind die Schüler, die ein fiktives Unternehmenskonzept erstellen, sie werden von den Lehrern unterstützt.

 

Die Schüler sollen innovativ sein und aktiv reagieren

1.Im wirtschaftlichen/unternehmerischen Bereich / unternehmerisches Denken:

1.1. Es soll eine Übungsfirma gegründet werden, die handlungsfähig ist und ein zukunftsfähiges Produkt herstellt und vermarktet.

 1.2. Es soll ein Produkt ausgewählt und dessen Produktionsprozess nachvollzogen werden:  – woher bezieht die Unternehmung ihre Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe/menschliche Arbeitskraft – jetzt und in Zukunft?

1.3. Produktionsfaktor Arbeitskraft: Wo gibt es die benötigten Arbeitskräfte, a) quantitativ b) qualitativ; stehen sie intern (betriebliche Ausbildung) oder extern (Arbeitsmarkt) zu Verfügung. Nach welchen Auswahlkriterien werden die Stellen besetzt / soziales Unternehmertum?

1.4. Vermarktung eines Produktes: Absatzmärkte und Verkaufsstrategien sind abhängig von Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen. Regionale Werbespots erstellen, die richtige Medienauswahl treffen. 

2. Im Beruflichen Bereich:

2.1. Schulische und berufliche Ausbildungssysteme/Duales Ausbildungssystem kennenlernen, Regionaltypische Berufe kennenlernen, wie erfolgt die Ausbildung.

2.2. Die Vorgehensweise bei der Ausbildungs-/Arbeitsplatzsuche. Institutionen zur Berufsberatung, zur  Informationsbeschaffung. Wie bewerbe ich mich formell und sachlich richtig, Beschaffung der notwendigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbermappe), sich auf Stellen der Übungsfirma bewerben und Bewerbergespräche trainieren.

3. im interkulturellen Bereich:

3.1. sich mit der Notwendigkeit der beruflichen Migration/der Eingliederung der Migranten auseinander setzen. Erstellen von Broschüre/Guide entwickeln,

3.2. Europäisch Denken – Austausch von Sitten und Gebräuchen, Vorurteile hinterfragen. Comic über unsere Verhaltensweise erstellen / Sportspiele suchen oder entwickeln, die verbinden. 

 

Im Rahmen der Schulentwicklung

1. sollen sich die Schulen weiter international öffnen und vernetzen

2. die Unterrichtsqualität wird fach- und sachbezogen eine stärkere europäische Dimension erhalten

3. wird globales Denken innerhalb des Lehrpersonals gefördert, die Bereitschaft sich aktiver für europäische Projekte/Wettbewerbe ein zu setzen, wird gesteigert.

 

Bisher gibt es an der GMS eine Übungsfirma, sie beschränkt sich derzeit auf Projekte die auf regionalen Gegebenheiten basieren. Dies soll sich ändern. 

 

 

 

3. Zusammenfassung

Der europäische Wirtschaftsraum ist politisch und formal geschaffen. Die europäischen Unternehmen arbeiten zusammen, obwohl die örtlichen/regionalen/nationalen Gegebenheiten sehr unterschiedlich sind. Es gibt strukturstarke und strukturschwache Länder.

Während im nordwestlichen Teil der EU die Volkswirtschaften von Vollbeschäftigung sprechen und eine hohe Nachfrage an qualifizierten Fach-und Arbeitskräften haben, kämpft der östliche Teil der EU gegen die Arbeitslosigkeit und viele Jugendliche haben kaum ein berufliche Zukunftsperspektive.

 

Diese Realität repräsentieren die Teilnehmerstaaten: die Gebhard-Müller-Schule (Biberach/Deutschland), eine Berufliche Schule mit kaufmännischem Profil und das Cartesius Lyceum (in Anlehnung an den französischen Philosophen benannt), Amsterdam/Niederlande, sind die Vertreter der strukturstarken Regionen sowie  die Schule Narva Vanalinna Riigikool (Narva/Estland) eine Gesamtschule,  SOU"Hristo Botev", ein Gymnasium mit profilierten beruflicher Ausbildung (ab 2016-17) und das Gymnasium Boskovice (Boskovice/Tschechien), sind Vertreter der Länder die ökonomisch „aufrüsten“.

 

Dieses Projekt hat zwei prinzipielle Ziele. Zum einen wird mit diesem Projekt

bei jugendlichen Schülern, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, ein stärkeres Bewusstsein für diesen großen Wirtschaftsraum der EU geschaffen. Sie werden sensibilisiert eigene Initiativen zu ergreifen, innovativ als „Unternehmer“ tätig zu werden. Wir wollen sie „mobil“ machen und ihnen das unternehmerische Denken nahe bringen, in dem sie sich als Gründer und Firmeninhaber einer innovativen Unternehmung (Übungsfirma) engagieren und auch Standortvorteile in einer strukturschwächeren Region wahrnehmen.

Zum anderen sollen die Jugendlichen erkennen, dass sie sich eine berufliche Qualifikation, d.h. einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz als Facharbeiter auch außerhalb ihres muttersprachlichen Raumes, suchen können. Sie werden dabei viele  berufliche und persönliche Erfahrungen sammeln, die wiederum ihr  berufliches Weiterkommen (Karriere) unterstützen. Außerdem werden sie als erfahrener Sach-/Facharbeiter nach ihrer Rückkehr, ihr Land mit den erworbenen praktischen Erfahrungen bereichern können.

An diesem Projekt werden Schüler im Alter von 16 – 20 Jahren teilnehmen.

Mittels schüler- und handlungsorientierter Planspiele werden die Schüler die Rolle von Unternehmern übernehmen und Entscheidungen treffen müssen (Übungsfirma gründen/Arbeitskräfte suchen), zum Erwerb und zur Förderung der unternehmerischen Kompetenz. Auf der anderen Seite werden sie in die Rolle des Arbeitnehmers / Ausbildungsplatzsuchenden versetzt. Sie werden sich auf angebotene Stellen bewerben und auf ein  integratives Wachstum vorbereitet. Dazu werden die Bildungssysteme in Europa (Partnerländern) und die sich ergebenden beruflichen Chancen herausgearbeitet. Regionaltypische  Berufsbilder und Karrieren sollen analysiert werden und die Motivationsbereitschaft zur beruflichen Migration stärken.

Die Problematik/Eingliederung der beruflich bedingten Migranten wird ebenfalls thematisiert werden, da sie für das Zusammenwachsen in Europa von großer Bedeutung sein wird.

Die Nachhaltigkeit wird sich in einem gestärkten und befestigten europäischen Zugehörigkeitsgefühl und dem Bewusstsein zeigen, dass Globalisierung auch nicht nur auf den europäischen Teilmärkten, sondern auch innerhalb der europäischen Schulen stattfinden kann - konkret in der Hilfestellung/Vermittlung von Ausbildungsplätzen  oder Stellen für Praktika.

Die Projektsprache Deutsch wird unterstützt durch die englische Sprache. Dies fördert die Englischkenntnisse der Muttersprachler und gleichzeitig ermöglicht es den Partnerschülern, ihre Deutschkenntnisse anzuwenden. Bei Bedarf können sie auf das Englische zurückgreifen.

 

Month Activities
(e.g. project management and implementation activities, local project work, class-room project work with learners, evaluation, mentoring, information and dissemination activities; virtual cooperation; transnational project meetings; transnational training, teaching and learning activities; production of intellectual outputs; multiplier events; …)
Please number transnational training, teaching and learning activities (C1, C2,…), intellectual outputs (O1, O2,…) and multiplier events (E1, E2,…) in accordance with the application form.
Partners involved
(e.g. all; DE, FR,IT; only universities; etc.)
9/2015 A 1 Eingangsbefragung:
Es wird eine Befragung der teilnehmenden Schüler, Lehrer und Bürger stattfinden, um herauszufinden, wer bereit ist, aus beruflichen Gründen (Karriere oder Arbeitslosigkeit) zu emigrieren. Wir wollen wissen, welche Länder bevorzugt werden, im Falle der Emigration und warum der Befragte sich dieses Land ausgewählt hat.
alle
9/ -10/2015 A 2 „Meine Stadt bewirbt sich um den Firmenstandort“
Anhand der vorgegebener Standortkriterien Die Vorbereitung für die Bewerbung besteht darin, dass eine Stadt/Region sich vorstellt unter Berücksichtigung folgender Standortfaktoren:
1.Infrastruktur (Straßen, Bahn, Landwirtschaft etc.)
2.Schulbildung / Ausbildungsmöglichkeiten (Stärken der jeweiligen Schulen!)
3.Bevölkerungsstruktur (Bildungsstand, Alter, Berufe etc.)
4.Staatliche Förderungen für Existenzgründer
5.Einschränkungen / Bürokratie / Vorgaben vom Staat etc.
Methoden: schüler-und problemorientiertes Arbeiten / Partner-oder Gruppenarbeit
alle
11/2015 A 3 Produkte, die die Jugendlichen bevorzugen
Mittels einer Bedarfsanalyse sollen die Lieblingsprodukte der Jugendlichen herausgefunden werden.
Methoden: selbständiges Schülerarbeiten – Informationsbeschaffung – problem- und projektorientiertes Arbeiten
alle
11/2015 A 4 Lernaktivität / Projekttreffen C1 – Vorbereiten und Durchführen
Lehrer und Schüler bereiten länderübergreifende Kurzzeit-Lernaktivität vor
alle
12/2015 C1 Workshop – Firmengründung – Länderübergreifende Lernaktivität
In Arbeitsgruppen werden die Schüler beraten, welche Stadt für den Firmensitz geeignet ist und eine Strategie ausarbeiten. Danach soll jeder Standort seinen Stärken gemäß eingebunden werden. (Bspw. Marketing in SOU “Hristo Botev“ / Buchführung bei GMS, Produktion woanders etc.). Sie sollen sich für einen Unternehmensgegenstand entscheiden (ein oder mehrere Produkte die das Unternehmen herstellt oder handelt). Anschließend sollen sie gemeinsam einen Namen für ihre Firma finden und ein Firmenlogo erstellen. Die verantwortlichen Lehrer werden weiteren Aufgaben an die Schüler stellen, die bis zum nächsten Arbeitstreffen zu erledigen sind. Methoden: handlungsorientiertes Arbeiten / Partner-/Gruppenarbeit / Rollenspiel /Diskussion/innovatives Arbeiten
alle
12/2015 A 5 Betriebsbesichtigung(en)
In Arbeitsgruppen werden die Schüler beraten, welche Stadt für den Firmensitz geeignet ist und eine Strategie
In DE – Projekttreffen C1 alle
12/2015 A 6 Monitoring
In Arbeitsgruppen werden die Schüler beraten, welche Stadt für den Firmensitz geeignet ist und eine Strategie
In DE – Projekttreffen C1 alle
1/2016 A7 Protokoll erstellen – erstes Arbeitstreffen
Protokoll/ Zusammenfassung über das erste Arbeitstreffen. Sammlung von Eindrücken der beteiligten Schüler und Bildmaterial aufbereiten für die Homepage Methoden: formales Lernen / Partner- oder Gruppenarbeit / individuelles, selbstbestimmtes Arbeiten
EE
1/2016 A 8 Marketingkonzept erstellen
Die Schüler erarbeiten Vorschläge für eine Verkaufsstrategie, sie sind in ständigem Kontakt mit den Partnern, die ihre Vorstellungen ebenfalls einbringen können. Methoden: formales Lernen / Anwendung / interaktives Handeln über den digitalen Weg
CZ – e-twinning/alle
1/2016 A 9 Homepage erstellen
Die Schüler erarbeiten eine Firmen-Homepage, sie stehen im Kontakt mit ihren Partnern, um eine optimale, attraktive und benutzerfreundliche Webseite zu erstellen Methode: formales Lernen / Anwendung / interaktives Handeln über den digitalen Weg
DE – e-Twinning/alle
1/2016 A 10 Design für die Produkte erstellen
Die Schüler entwerfen Vorschläge für das Produktdesign. Sie stehen im ständigen Kontakt mit ihren Partnern, die ihre Vorstellungen mit einbringen können. Methode: formales Lernen / Anwendung / interaktives Handeln über den digitalen Weg
BG – e-Twinning/alle
1/2016 A 11 Leitbild der Unternehmung
Die Schüler werden einen Vorschlag erarbeiten, nach welchem „Motto“ (Grundsätzen/Prinzipien) die Unternehmung arbeiten, z.B. Umweltgesichtspunkte / Mitarbeiter/Personalausbildung etc. Sie werden mit ihren Partnern regelmäßig Gespräche führen. der Unternehmung (Firmenimage) Methode: formales Lernen / Anwendung / interaktives Handeln über den digitalen Weg
NL – e-Twinning/alle
2/2016 M1 Länderübergreifendes Projekttreffen – Vorbereitung der Lernaktivität C2 alle in NL
2/2016 A 12 Lernaktivität / Projekttreffen C2 – Vorbereiten und Durchführen
Lehrer und Schüler bereiten länderübergreifende Kurzzeit-Lernaktivität vor
NL
3/2016 C2 Workshop – Produktionsabteilung – Länderübergreifende Lernaktivität
Die teilnehmenden Schüler beraten und stimmen über die Vorschläge ab: Homepage / Produktdesign / Marketingkonzept / Leitbild / Protokoll Sie werden sich Gedanken machen müssen über die Beschaffung der Produktionsfaktoren: Maschinen / Produktionsmaterial / Arbeitskräfte. Die Schüler müssen einen Plan erarbeiten, wie sie vorgehen wollen. Festlegen, wer welche Aufgaben erledigen wird und wie sie ihr Fachpersonal beschaffen wollen. Sie sollen Richtlinien für eine Werbekampagne entwerfen - Brainstorming Betriebsbesichtigung(en) und Monitoring sind vorgesehen Methoden: handlungsorientiertes Arbeiten / Partner-/Gruppenarbeit / Rollenspiel /Diskussion/innovatives Arbeiten
alle in NL
3/2016 A13 Betriebsbesichtigung(en) In NL – Projekttreffen C2 alle
3/2016 A14 Monitoring In NL – Projekttreffen C2 alle
4/2016 A 15 Protokoll erstellen – zweites Arbeitstreffen
Protokoll/ Zusammenfassung über das zweite Arbeitstreffen. Sammlung von Eindrücken der beteiligten Schüler und Bildmaterial aufbereiten für die Homepage
CZ
4/2016 A 16 Schul-und Ausbildungssysteme
Die Schüler bereiten eine Infoveranstaltung vor mit dem Thema: Unser Schul- und Ausbildungssystem Methoden: schüler-und projektorientiertes Arbeiten / selbständige Informationsbeschaffung
alle
5/2016 A 17 Jugendliche und ihre beruflichen Perspektiven
Die Schüler informieren sich über die beruflichen Möglichkeiten die sie in ihrem Land haben. Welche Berufe sie ergreifen können, aufgrund ihrer schulischen Vorbildung, welche Ausbildungsmöglichkeiten und künftige Chancen sie haben. Sie sollen die derzeitige Arbeitsmarktlage, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden, aufzeigen Weitere Fragen, die sie bearbeiten sollen sind: Welches sind ihre Lieblingsberufe und warum. Wo finden sie Hilfestellung bei der Berufswahl. Welche Voraussetzungen benötigen sie für bestimmte Berufe. Wie sind die Ausbildungsbedingungen / Arbeitsbedingungen (Lohn/Arbeitszeiten/Jugendschutz). Methoden: schüler-und projektorientiertes Arbeiten / selbständige Informationsbeschaffung /Partner-und Gruppenarbeiten
alle
5/2016 A 18 Produktmuster
Herstellung eines Musterproduktes nach den Vorlagen des ausgewählten Produktdesigne Methoden: berufsorientiertes Lernen / individuelles handwerkliches Lernen
EE
6/2016 M2 Länderübergreifendes Projekttreffen – Vorbereitung der Lernaktivität C3 alle in EE
9/2016 A 19 Lernaktivität / Projekttreffen 3– Vorbereiten und Durchführen
Lehrer und Schüler bereiten länderübergreifende Kurzzeit-Lernaktivität vor
EE
10/2016 C3 Workshop – Produktion-/Personalabteilung – Länderübergreifende Lernaktivität
Die Schüler werden Kenntnisse erhalten über die unterschiedlichen Schul-und Ausbildungssysteme, sowie über die Voraussetzungen und Kriterien, die bei der Berufswahl erfüllt sein müssen. Sie sollen das Musterprodukt begutachten und die Produktionsmenge festlegen, Sie werden mit dem Produktionsleiter die Fertigung des Produktes absprechen. Fertigungsprozess durchsprechen. Es wird zu klären sein, wie viel Mitarbeiter / Facharbeiter und Auszubildende sie in ihrer Unternehmung benötigen. Sie werden dazu je Unternehmungsabteilung eine Stellenanzeigen anfertigen, (Marketing sucht einen Werbefachmann/Produktion sucht Facharbeiter/Rechnungswesen sucht einen Informatiker/Personalabteilung sucht Auszubildenden im Kfm. Bereich/Verkauf sucht einen Vertreter) und sind vorgesehen Methoden: handlungsorientiertes Arbeiten / Partner-/Gruppenarbeit / Rollenspiel /Diskussion/innovatives Arbeiten
alle in EE
10/2016 A 20 Betriebsbesichtigung(en) In EE – Projekttreffen C3 alle
10/2016 A 21 Monitoring In EE – Projekttreffen C3 alle
10/2016 A 22 Protokoll erstellen – drittes Arbeitstreffen
Protokoll/ Zusammenfassung über das zweite Arbeitstreffen. Sammlung von Eindrücken der beteiligten Schüler und Bildmaterial aufbereiten für die Homepage.
BG
11/2016 A 23 „Meine Stadt als Handelszentrum im Mittelalter / Handelswege bis ins 19. Jahrhundert“
Die Schüler werden in Projektarbeiten sich mit der geschichtlichen Vergangenheit ihrer Stadt/Region befassen. Sie werden alte Karten besorgen und die historischen Handelsbeziehungen ihrer Heimat aufzeigen Methoden: selbständige Informationsbeschaffung/projektorientiertes Arbeiten
alle
11/2016 A 24 Berufliche Migration - Der neue Lebensraum
Die Schülerfirma wirbt Mitarbeiter aus den Partnerländern an. Jedes Partnerland stellt sich und seine Sitten/Gebräuche und kulturelle Eigenheiten dar (Broschüre: Leitfaden für Neubürger) Empfehlungen für eine rasche Integration in seinem Land. Klischees als Selbstbild oder Fremdbild (einen Comic oder einen Film über das eigene Verhalten erstellen) Methoden: projektorientiertes Arbeiten/Partner-oder Gruppenarbeit /Rollenspiel/offener , sozialer Unterricht
alle
12/2016 A 25 „Richtig Bewerben“ - Bewerbungen
Welche Arbeitsdokumente werden benötigt, Wie bewerbe ich mich richtig. Hinweis auf Europass, Referenzen, Erstellung eines Musterbewerbungsbriefes (mehrsprachig). Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch – nützliche Hinweise. Ausarbeitung eines Qualifikationstests Methoden: formales Lernen im Klassenverband
DE
12/2016 A 26 Karriereplanung
Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, deren Lebenslauf untersuchen hinsichtlich ihres Ausbildungsweges und ihrer beruflichen Stationen. Aufzeigen, dass Schulbildung und Auslandserfahrungen wichtig sind für das berufliche Weiterkommen. Methoden: selbständiges Lernen in Partner/Gruppenarbeit/projektorientiert
BG
12/2016 A 27 EU-Arbeitsmarkt
Die Wurzeln unserer Schüler – Migration aufgrund der Arbeitsmarktsituation in Europa. Woher kommen sie, welche Probleme haben diese Migranten, sowohl Eltern als auch Schüler. Methoden: selbständiges Lernen in Partner/Gruppenarbeit/projektorientiert
NL
12/2016 A 28 Herstellung/Produktion des Firmenproduktes
Herstellung unseres Produktes mit dem Ziel, es gemeinsam zu vermarkten / verkaufen – Caritatives Aktivität Methoden: formales Lernen im Klassenverband
EE
12/2016 A 29 Europa, ein großer Warenumschlagsplatz
Welche Produkte exportiert mein Land in die Partnerländer (Export) und welche Produkte aus den Partnerländern benötigt mein Land (Import). Welche Produkte aus den Partnerländern kann ich in meiner Stadt käuflich erwerben? Methoden: selbständiges Lernen in Partner/Gruppenarbeit/projektorientiert
CZ
1/2017 A 30 Sich bewerben auf die Stellenanzeigen der Übungsfirma bewerben
Die Schüler bewerben sich auf die Stellenanzeigen ihrer Firma, Zweigstelle in den Partnerländern. Die jeweilige „Zweigstelle“ sammelt die Bewerbungen und lädt zu einem Vorstellungsgespräch ein. Methoden: individuelles Lernen, schüler-/problemorientiert /interaktives Lernen über den digitalen Weg
alle - eTwinning
1/2017 M3 Länderübergreifendes Projekttreffen – Vorbereitung der Lernaktivität C4 In BG - alle
1/2017 A 31 Lernaktivität / Projekttreffen 4 – Vorbereiten und Durchführen
Lehrer und Schüler bereiten länderübergreifende Kurzzeit-Lernaktivität vor
BG
2/2017 C4 Workshop – Personalabteilung/Personalauswahl – Länderübergreifende Lernaktivität
Die Schüler stellen sich gegenseitig ihre Kulturellen Eigenheiten/Besonderheiten vor. Die Ergebnisse der landespezifischen „Hausaufgaben“ werden untereinander ausgetauscht. Die Schüler sollen ein Verfahren entwickeln/Kriterien festlegen, um aus der Vielzahl der Bewerber die geeigneten Mitarbeiter aus zu wählen. Die ausgeschriebenen Stellen sind zu besetzen. Ihre Entscheidung sollen sie begründen. Sie sollen Maßnahmen ergreifen und Empfehlungen aussprechen, um die Integration des neuen Mitarbeiter die Integration in der neuen Stadt erleichtern. Sie sollen einen passenden Absatzmarkt finden für die erstellten Produkte /Brainstorming Die Unternehmung möchte für seine Mitarbeiter und Partner einen Festabend gestalten. Die Schüler sind aufgefordert Vorschläge zu machen für ein kulturelles Abendprogramm mit verschiedenen Darbietungen Methoden: handlungsorientiertes Arbeiten / Partner-/Gruppenarbeit / Rollenspiel /Diskussion/innovatives Arbeiten
alle in BG
2/2017 A 32 Betriebsbesichtigung(en) In BG – Projekttreffen C4 alle
2/2017 A 33 Monitoring In BG – Projekttreffen C4 alle
3/2017 A 34 Protokoll erstellen – viertes Arbeitstreffen
Protokoll/ Zusammenfassung über das zweite Arbeitstreffen. Sammlung von Eindrücken der beteiligten Schüler und Bildmaterial aufbereiten für die Homepage.
NL
3/2017 A 35 Lebensqualität
Freizeitmöglichkeiten – Hobbies der Jugendlichen herausfinden und in einer Präsentation vorstellen Methoden: Partner-/Gruppenarbeit / selbständiges Arbeiten /
alle
4/2017 A 36 Was ist typisch…. , ein Selbstbild erstellen
Welche Produkte sind typische Produkte für mein Land? Untersuchen, woher die Lebensmittel kommen, die wir im Supermarkt finden. Trachten/Musik/Speisen/Rezepte-Kulinarischer Führer – Erstellen eines Buches oder Broschüre Köstlichkeiten und Gegenstände der Region – Gastgeschenke Methoden: Partner-/Gruppenarbeit / selbständiges Arbeiten /innovatives Arbeiten
alle
5/2017 A 37 Firmenjubiläum
Sie sollen sich einen passenden Absatzmarkt suchen, um die erstellten Produkte verkaufen zu können. Die Unternehmung möchte für seine Mitarbeiter und Partner einen Festabend gestalten. Die Schüler sind aufgefordert konkrete Vorschläge zu machen für ein kulturelles Abendprogramm mit verschiedenen Darbietungen, z.B. Sketche, Quiz, etc. und diese an die Schule in CZ schicken. Die Koordination des Jubiläums wird von der tschechischen Schule übernommen. Methoden: Partner-Gruppenarbeit/Gespräche führen/Brainstorming/innovatives Arbeiten
alle – e-Twinning
5/2017 A 38 Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Projekttreffen 5
Lehrer und Schüler bereiten länderübergreifende Kurzzeit-Lernaktivität vor
CZ
5/2017 A 39 Schlussbefragung:
Es wird eine Befragung der teilnehmenden Schüler, Lehrer und Bürger stattfinden, um herauszufinden, wer bereit ist, aus beruflichen Gründen (Karriere oder Arbeitslosigkeit) zu emigrieren. Wir wollen wissen, welche Länder bevorzugt werden, im Falle der Emigration und warum der Befragte sich dieses Land ausgewählt hat.
alle – e-Twinning
5/2017 C5 Workshop – Unternehmungsabschluss - Bilanz – Länderübergreifende Lernaktivität
Die Schüler werden sich gegenseitig austauschen über die vorbereiteten Themen: wie gestalte ich meine Freizeit, Was haben wir gemeinsam. Welche Vorurteile gegenüber den Partnern bestehen in meinem Heimatland und sind sie noch haltbar. Konnten unsere Mitarbeiter integriert werden? Meinungsaustausch – Reflektion über das eigene Verhalten. Vergleich der Eingangs-Schlussbefragung - Auswertung der Ergebnisse, Diskussion. Resümee – Sind wir in Europa ein Stückchen weiter zusammengewachsen – Wie soll es mit unserem Unternehmen weitergehen? Die Schüler sollen Vorschläge unterbreiten, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Gemeinsame Organisation und Durchführung des festlichen Firmenevents: „Kulturabend“ mit der örtlichen Bevölkerung. Methoden: handlungsorientiertes Arbeiten / Partner-/Gruppenarbeit / Rollenspiel /Diskussion/innovatives Arbeiten
alle in CZ
5/2017 A 40 Betriebsbesichtigung(en) In CZ – Projekttreffen C5 alle
5/2017 A 41 Monitoring In CZ – Projekttreffen C5 alle
5/2017 A 42 Protokoll erstellen – fünftes Arbeitstreffen
Protokoll/ Zusammenfassung über das zweite Arbeitstreffen. Sammlung von Eindrücken der beteiligten Schüler und Bildmaterial aufbereiten für die Homepage.
DE