Betriebsbesichtigungen – Interviews mit  Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens   

(TV/Kleiderfabrik/Arbeitsamt/Bürgermeister)

-Am ersten Tag, dem Montag, wurden wir herzlich von dem Schulleiter Viktor und von Schülern empfangen. Sie bereiteten uns eine große Freude, indem sie uns mit verschiedenen Dingen überraschten, so z.B. mit einem traditionellen Volkstanz oder mit vorgetragenen Volksliedern. Da dies ein besonderes Projekt für die Stadt Vratsa ist, wurde unser Empfang von einem TV-Team aufgezeichnet und abends konnten wir uns in den Nachrichten wieder finden. Das war für uns alle ein großer Höhepunkt.

 

- Am Mittwoch besuchten wir eine italienische Kleiderfabrik. Wir  wurden durch jede Abteilung des Unternehmens geführt. Am Meisten waren wir über die viele Frauen, die dort in einer Fabrikhalle arbeiten überrascht. Sie nähten alles per Hand für die weltbekannte Marke: Cinzia Rocca. Der Firmeninhaber beantwortete auch unsere Fragen. So meint er, dass man nicht unbedingt Abitur benötigt, um ein erfolgreicher Manager zu werden. Für ihn sei es aber auch wichtig, dass man strebsam ist und Durchhaltevermögen zeigt.

 

- Am Mittwoch konnten wir außerdem ein Interview mit der Direktorin des Arbeitsamtes von Vratsa führen, die uns Hintergrundinformationen zur Arbeitslosigkeit in Vratsa und Bulgarien gab. Die Arbeitslosenquote in Vratsa liegt bei ca. 9%. Sie gab uns jungen Leuten viele Tipps für das weitere Berufsleben und unsere Zukunft. Sie meinte, am Wichtigsten ist eine gute Schulausbildung und gute Noten.

 

- Am Donnerstag lernten wir die Vizebürgermeisterin von Vratsa kennen, welche uns über die zukünftigen Pläne der Stadt Vratsa informierte. Sobald die Finanzierung sichergestellt ist, sollen die Straßen ausgebessert und das Wassersystem/Kanalisationssystem verbessert werden. 

 

Das Arbeiten in internationalen Gruppen

Wir haben schnell gemerkt, dass das mit der Kommunikation nicht immer einfach ist. Durch die deutliche Mehrheit an bulgarischen Schüler, bildeten sich schnell kleine Gruppen, in denen nur Bulgarisch geredet wurde. Da alle Aufgaben auf Deutsch waren, mussten diese immer zuerst in unsere Landesprachen übersetzt werden, was viel Zeit kostete und nicht immer Spaß machte, da irgendwann nicht mehr alle zuhörten oder an ihrem Arbeitsplatz waren. Dies führte dazu, dass man die Aufgaben oft 2 oder 3 Mal erklären musste.

Gut war, dass man viel auf Englisch kommunizierte, so dass wir alle unsere Sprachkenntnisse verbessern konnten.

 

Die bulgarische Familie/Jugendlichen

Jugendliche:

Leider war es nicht immer möglich, sich wirklich integriert zu fühlen, da sich schnell reine bulgarische Gruppen bildeten, in denen kein Englisch mehr geredet wurde. Sobald wir Gastschüler unter uns  alleine waren, fühlten wir uns sehr wohl und tauschten uns in englischer Sprache aus.

Familie:

In den Familien fühlten wir uns schnell wohl und freuten uns darüber, bulgarisches Essen probieren zu dürfen und den typischen Alltag in einer Familie erleben zu können.

Ausflüge:

Stadttour:

Wir liefen durch die Stadt. Leider haben wir nichts über die Stadt erfahren. Das war aber ok, da es geschneit hat und sehr kalt war. Deshalb gingen wir lieber in ein Kaffee trinken.

 

Tropfsteinhoehle - Ledenika:

Wir fuhren mit einem Bus zur Höhle. Ein Highlight war die Lasershow und die Wasserspiele.

 

Museum:

Wir fanden die Geschichte der Region und der Stadt sehr interessant. Am Schönsten fanden wir den vor ca. 50 Jahren gefundenen Schatz: die Silberschalen, Bestecke und Gefäße aus der Drakerzeit.

 

Bulgarischunterricht:

Die Idee war sehr gut. Vielleicht wäre es leichter gewesen, wenn man “normale” Buchstaben verwendet oder die Lautsachrift dazu geschrieben hätte. Es war sehr gut und lustig, dass wir Wörter nachsprechen mussten.

Das Projekt hat uns sehr gut gefallen. Die Ausflüge haben sehr viel Spaß gemacht und es war sehr interessant eine andere Kultur kennenzulernen.

Es waren aber zu viele bulgarische Schüler, so dass wir und oft ausgeschlossen fühlten, sobald wir eine große Gruppe waren. Darum gab es meistens eine bulgarische Gruppe und eine mit allen anderen Schülern aus den verschiedenen Ländern, was aber unsere Freundschaften stärkte.

 

 

Bericht über den Aufenthalt in Vratsa während des Erasmus + Projektes - Europa – Ein Unternehmen wächst zusammen

1.     Die Arbeit in internationalen Gruppen

-          Sehr gut, sehr freundlich Umgang miteinander

-          Es wurde leider nur bulgarisch gesprochen, da mehrere bulgarische Mädchen/Jungs  in der Gruppe waren

-          Es haben immer nur 2-3 Leute gearbeitet, der Rest war nicht da oder hat geredet

-          Aber wir haben immer eine Lösung gefunden.

 

2.     Betriebsbesichtigungen

Sehr interessante und gute Eindrücke konnten wir mitnehmen.

Die Kleidungsfabrik hat uns am Anfang geschockt, weil in einer großen Halle so viele Frauen arbeiteten. Es war jedoch war es sehr interessant, die gesamten  Abläufe, die notwendig sind, um ein Kleidungsstück zu produzieren,  zu sehen.

Im Arbeitsamt haben wir erfahren, wie Jugendliche in Bulgarien ihre Arbeit finden. Noch gibt es eine hohe Arbeitslosenquote, doch die Leiterin des Arbeitsamtes meinte, es gehe aufwärts.

 

3.     Gutes Essen in den Familien ( traditioneller Jogurt, Rakia, Wein, Gastfreundlichkeit)

Die Familien waren offen, freundlich und hilfsbereit.

In Bulgarien wird immer und überall geraucht.

Wir hatten unser eigenes Zimmer, meistens hatte unser bulgarischer Gastgeber sein eigenes Zimmer für uns geräumt.

Für uns war alles sehr günstig (Preis) beim Einkaufen. Es gab viele Dinge, die wir auch zu Hause einkaufen.

Die Stadt Vratsa, überhaupt das Gebiet von Bulgarien  hat schöne Berge.

Die Menschen hier leben in sehr einfachgehaltenen Häusern, Die Fassaden der Häuser sind alt und es gibt noch einige sehr traditionelle Bauten.

Uns sind sehr viele Straßenhunde, Katzen und  Pferde aufgefallen, die herrenlos herumliefen.

Der Verkehr ist sehr hektisch, es scheint als gäbe es keine Verkehrsregeln

Der Aufenthalt war nett, jedoch würden wir an einem Bulgarienaustausch nicht mehr teilnehmen, da wir oft nicht integriert wurden von den bulgarischen Schülern, da haben wir als  sehr schade empfunden. Sehr positiv jedoch war, wir konnten wir viele nette Bekanntschaften mit den anderen Ländern machen. Gerne würden wir nochmals, jedoch in einem anderen Land treffen.

 

4.     Ausflüge

In der Ledenkia-Tropfsteinhöhle war es sehr kalt und die Höhle war klein, aber sehr schön war eine besondere Lichtshow

Leidergab keinen Vortrag über die Höhle. Wir sind nur durchgelaufen und erfuhren nichts über die Entstehung bzw. die natürlichen Schönheiten der Höhle. 

Im Stadtmuseum hatten wir einen sehr guten Führer. Er erklärte und zeigte uns die besonderen Schätze. Es war sehr interessant- Lieder war es zu lang und am Ende ist nichts hängen geblieben.

 

 

Programm:

Sonntag, 27.11.

Abfahrt Biberach      

BSZ/Subway              4.30Uhr

 

Abflug München:       9.05Uhr

 

Ankunft in Sofia:       D und EE – 11.55,

NL – 14.00, CZ – 17.50

Voraussichtliche

Ankunft in Vratsa:     D und EE – 14.30, Die Gastfamilien holen ihre Gäste vom Hotel Hemus ab.

NL – 16.30, CZ – 20.30

 

Montag, 28.11.

09.30                          Begrüßung der Gäste vom Schulleiter, Besichtigung der Schule,

                                   Konzert als Teil des kulturellen Programms

11.00                          Vorstellen des fertigen Kochbuchs

                                   Einführung in das Thema: Wozu brauchen wir Werbung?

                                   Mein Einkaufsverhalten

12.30                          Die Gruppen tragen ihre Ergebnisse im Plenum vor

13.00                          Mittagessen: Schüler in den Familien, Lehrer in der Schulmensa

14.00                          Werbung – Grundsätze – AIDA-Formel

                                   Vergleich der mitgebrachten Werbeprospekte

14.45                          Die Gruppen tragen ihre Ergebnisse im Plenum vor

 

15.00                          Vorbereitung auf das Gespräch mit Unternehmern und/oder

                                   Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zum Thema: Karriere/

                                   Arbeitssituation/wirtschaftliche Zukunftsperspektiven in Vratsa

 

16.00                          Was darf die Werbung nicht?

                                   Kurzreferate der Partnerländer zum Thema Verbraucherschutz/

                                   Unlauterer Wettbewerb (ca. 20 min.)

                                   Eine kleine Übungsaufgabe zu den Grenzen der Werbung Aufgabenblatt

                                    Besprechung der Ergebnisse/Diskussion (20 min)

16.30                          Stadtrundgang für die Schüler – Die Gastgeber zeigen ihre Stadt

 

Dienstag, 29.11.

09.00                          Projektarbeit – Aufgabe Werbeplanung

                                   Festlegen, welche Werbeträger und Werbemittel wir benutzen wollen,

                                   anschließend die auf die Gruppen verteilen, so dass jede Gruppe 1-2

                                   Werbemittel gestaltet/anfertigt

                                   Die Schüler werden von einem Kunstlehrer unterstützt

13.00                          Mittagessen: Schüler in den Familien, Lehrer in der Schulmensa

14.00                          Bulgarischunterricht Teil I

(Schüler lehren Schüler - Gastschüler erlernen die bulgarische Sprache)

15.00                          Im Computerraum sollen sich die Schüler Informationen einholen, oder

                                   sich gegenseitig über ihren Lieblingswerbespots austauschen (Youtube-

                                   Commercial/auf den Internetseiten großer nationaler Firmen usw.)

 

Mittwoch, 30.11.      

09.00                          Besichtigung einer Firma

                                   Interviews mit einem Geschäftsführer, mit der Direktorin des

                                   Arbeitsamtes, mit dem Inhaber von TV-Vratsa

13.00                          Mittagessen: Schüler in den Familien, Lehrer in der Schulmensa

14.00                          Exkursion: Besuch der Ledenika-Tropfsteinhöhle

 

Donnerstag, 01.12.

09.00                          Vortrag von Kim und Fabienne zur Dualen Berufsausbildung:

                                   „Meine Ausbildung zum Büromanager“

                                   Point of Sales – Verkaufsgespräche vorbereiten und im Rollenspiel

                                   vorführen

13.00                          Mittagessen: Schüler in den Familien, Lehrer in der Schulmensa

14.00                          Empfang beim Bürgermeister (Interview)

15.30                          Museumbesuch

 

Freitag, 02.12.          

09.00                          Bulgarischunterricht Teil II

10.00                          - Fertigstellung der Werbemittel

- Monitoring/Evaluation des Treffens aus der Sicht der Schüler:

                                   Berichte schreiben:

                                   -Die bulgarische Familie und die Jugendlichen

                                   -Betriebsbesichtigung/Gespräch und Unternehmern/Personen des

                                   öffentlichen Lebens

                                   -Das Arbeiten in den Arbeitsgruppen

                                               -Werbung – Mein Einkaufsverhalten/Werbeplanung

                                               -Erstellung des Werbemittels

                                               - Point of Sale

- Ausflüge: Stadtrundgang/Museumsbesuch/Tropfsteinhöhle

11.00                          Bulgarischunterricht Teil III

12.00                          Abschied

13.00                          Mittagessen: Schüler in den Familien, Lehrer in der Schulmensa

                                   Freizeit für die Schüler

14.00                          Arbeitstreffen für Lehrer: Festlegung der weiteren gemeinsamen

                                   Aufgaben

 

Samstag, 03.12.        

Abfahrt vom Hotel Hemus:               um 02.00 Uhr  - D und EE    -

Abflug in Sofia:                                 um 06.05 Uhr

Ankunft München:                            7.10Uhr

Ankunft Biberach:                             ca. 10.Uhr

 

Samstag, 03.12.         Abfahrt vom Hotel Hemus:

                                   NL um 03.00 Uhr                  - Abflug um 07.00

                                   CZ um 09.30 Uhr                   - Abflug um 13.40